Mentoring-Tandem
Das Mentoring-Tandem oder die Mentoring-Partnerschaft besteht aus der Nachwuchswissenschaftlerin, der Mentee, und einer in der Wissenschaft erfahrenen Person (Professorin, Professor) der sogenannten Mentorin, dem Mentor. Idealerweise arbeiten und forschen beide Parteien an verschiedenen Institutionen in einem ähnlichen oder fachverwandten Gebiet, so dass eine Überschneidung fachlicher Interessen besteht.
Das Mentoring-Tandem pflegt unabhängig vom Rahmenprogramm einen regelmässigen Austausch. Form und Intensität des Austausches stimmen Mentee und Mentor/in individuell ab. Die Ausgestaltung der Mentoring-Beziehung und die Zielsetzungen werden in einer Mentoring-Vereinbarung zwischen Mentee und Mentor/in festgehalten. Einen Vordruck für die Mentoring-Vereinbarung finden Sie unter Dokumente.
Matching
Die Koordinatorin unterstützt die Mentee bei der Suche einer Mentorin oder eines Mentors und stellt den ersten Kontakt her. Die Vermittlung einer Mentorin oder eines Mentors ist ein Prozess. Er beinhaltet im Wesentlichen drei Schritte:
Klärung der Ziele und Bedürfnisse
Die Mentee klärt im Rahmen der Einführungsveranstaltung zusammen mit anderen Mentees und mit der Koordinatorin ihre Ziele und ihre Bedürfnisse für ein Mentoring.
Mentor/innensuche
Damit sich die Mentee breiter vernetzen kann, wird die Mentorin oder der Mentor ausserhalb ihrer eigenen Universität gesucht. Aufgrund ihrer Zielsetzungen und ihres Bedarfs sucht die Mentee in ihrem wissenschaftlichen Umfeld nach einer geeigneten Mentorin oder einem geeigneten Mentor. Zusammen mit der Koordinatorin werden die Vorschläge geprüft. Ebenso stehen die Projektpartnerinnen von Mentoring Deutschschweiz für die Mentees ihrer Universität zur Prüfung der Mentor/innenvorschläge zur Verfügung.
Kontaktaufnahme
Eine erste telefonische Anfrage und Vorabklärung erfolgt durch die Koordinatorin. Angaben zur Mentee werden standardisiert und vertraulich weiter gegeben. Bei einem grundsätzlichen Einverständnis der Mentorin oder des Mentors am Programm teilzunehmen, nimmt die Mentee mit der Mentorin oder dem Mentor selber Kontakt auf. An einem ersten Treffen klären beide Parteien ab, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt. Sie halten Ziele und Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit in einer Mentoring-Vereinbarung fest.
Wissenschaftlerinnen, die nach der Phase des aktiven Matchings keinen Kontakt zu einer Mentorin oder einem Mentor geknüpft haben, bleiben Teilnehmerinnen des Programms und haben die Möglichkeit, nach der aktiven Matching-Phase eine informelle Mentoring-Partnerschaft auch ohne Vereinbarung einzugehen.
